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/ März 2020

SKATEISM: DIE CREW FÜR ALLE CREW-LOSEN

Skateism setzt ein Zeichen für Inklusion im Skateboarding. Das Magazin mit Onlineplattform wurde selbst von einem Kollektiv an Außenseitern gegründet. Sie feiern das Unkonventionelle.

EIN TEAM FÜR ALLE

In dieser Crew ist Platz für jedes Deck – ungeachtet von Geschlecht, Sexualität, Identität oder Können. Skateism hat eine Mission: Skateboarding muss inklusiver werden. Deshalb bietet das Kollektiv allen unterschätzten, übersehenen, eigenartigen und wunderbaren Skatern ein Team, in dem sie willkommen sind. „Skateism ist Magazin und Plattform zugleich. Wir wollen Skateboarding aus einem anderen Blickwinkel zeigen“, erklärt Holden Vetro. „Wir stoßen Konversationen und Denkweisen an, die im Skateboarding eher unterrepräsentiert sind, und wollen auf Randgruppen aufmerksam machen.“

Es geht immer noch ums Skaten – nur dass wir Skateboarding vielfältiger machen. – Holden Vetro

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EINE NEUE ART VON CREW

Skateism ist prädestiniert für das Superstar Team. Das Magazin mit Onlineplattform wurde 2012 gegründet und förderte als erstes seiner Art eine offene Konversation über Intersektionalität im Skateboarding. Ziel ist es, die Queer-Community in einem Sport zu repräsentieren, der nicht gerade als besonders inklusiv bekannt ist. „Ich glaube, dass Skateboarding als von heteronormativen Männern dominierter Sport nicht sehr einladend auf jemanden wirkt, der nicht dieser Norm entspricht“, sagt Holden. „Diese Plattform schätzt Diversity nicht nur, sondern lädt auch dazu ein, sich auf neue Erfahrungen einzulassen und das ganz ohne Angst und in einem positiven Umfeld.“

Skateism vereint Skater aller Identitäten, um Stereotype aufzubrechen und zu beweisen, dass man als Team alles verändern kann. „Uns ist egal, welches Geschlecht du hast, weil es einfach nicht wichtig ist“, sagt der Mitwirkende Tom Boyaval. Auch das Kernteam von Skateism spürt den positiven Vibe der Plattform. „Wenn du nicht so richtig dazu passt und ein Außenseiter bist, ist es schwierig, mit anderen in Kontakt zu treten. Skateism hat uns diese Tür geöffnet“, so Mitglied Alexandre Gaulmin. „Wir haben uns gefunden und geben uns gegenseitig Rückhalt. So können wir ganz selbstbewusst in neue Themen vordringen.“

[Skateism] unterstützt Skater, die nicht in das traditionelle Skateboarding-Image passen ... einfach um zu zeigen, dass es okay ist, nicht dazu zu passen. – Noemie Sebayashi

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MITEINANDER STATT GEGENEINANDER

Skateism zelebriert die Superstar Message, indem sie ihren Mitgliedern als Team zur Seite stehen. „Es geht nicht mehr um den Wettkampf. Es muss darum gehen, zusammen zu sein, gemeinsam stark zu sein und die Energie der Gemeinschaft zu spüren ... darum, aus dem Schatten zu treten, in die Skateparks zu gehen und dort für jemanden da zu sein, der Unterstützung braucht“, sagt Alexandre. „Es ist so wichtig, Leute zu haben, die dir helfen und dich bestärken – auch wenn du noch ganz am Anfang bist und es noch nicht so drauf hast“, erklärt Mitglied Clara Pacotte.

Auch in den Skateparks findet ein Generationenwechsel statt und Skateism hoffen, dass damit auch ein Umdenken einhergeht. „Du bist der Mutigste im Skatepark, wenn du noch nicht skaten kannst. Allein indem du es versuchst, beweist du am meisten Courage“, sagt Mitarbeiterin Noemie Sebayashi. „Manchmal passt du einfach nicht dazu ... Wenn wir der Welt zeigen können, dass man einfach man selbst sein kann und damit Freunde findet und Menschen, die einen lieben, ist das eine gute Sache“, fügt Alexandre hinzu.

MEHR DEMOKRATIE IN DER HALFPIPE

Indem sie das Unkonventionelle feiern, bestärken sie Menschen jeden Backgrounds einfach echt und sie selbst zu sein. „Wir können mehr sein als nur Außenseiter“, sagt Alexandre. Diese Crew ist ein Vorbild, dem es sich lohnt zu folgen.

/ März 2020